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Archiv 2007


News 10. 12. 07

Brief an die Abgeordneten des Tiroler Landtages (hier lesen)


News 6.12.07

Nächste Woche ist es soweit. Der Tiroler Landtag stimmt ab über den Verkauf von 7 Paznauner Bächen.


Vor 70 Jahren in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit haben unsere Vorfahren ihr Wasser zur Stromerzeugung zur Verfügung gestellt – für 90 Jahre. Dafür darf man ihnen keinen Vorwurf machen.


Jetzt (33 Jahre bevor es notwendig wäre, neu zu verhandeln) will das Land Tirol unsere Bäche zu einem Dumpingpreis verscherbeln – "unbefristet und unwiderruflich".

Uns Paznaunern das noch als "Win-win Situation" darstellen zu wollen, zeugt von der Unermüdlichkeit des Landeshauptmannes, die Tiroler für dumm verkaufen zu wollen. Im Falle des Vertragsabschlusses kann man den Vorarlbergern zu einem Doppelsieg gratulieren.

1. Sie haben unser Wasser gekauft, unwiderruflich und unberfistet.

2. Sie haben einen Vertrag, der grob nachteilig ist für das Land Tirol und für die Bevölkerung im Paznaun.


Ich fordere hiermit alle Verantwortlichen auf, sich vehement gegen die Unterzeichnung dieses Illwerkevertrages auszusprechen.


Unserem Landeshauptmann möchte ich vorschlagen, sein Lieblingslied umtexten zu lassen. Er wird wohl in Zukunft singen:

"Dem Land Vorarlberg die Treue".


News vom 01. November 2007

Ab jetzt kann man CDs mit einer Diashow über das Malfontal bei Heidi kaufen.

Heidi Siegele

Hof 157

6555 Kappl

Tel.: 05445 62 89


News vom 29. August 2007

Landeshauptmann van Staa verscherbelt stillschweigend das Paznauner Wasser auf ewig!

Ein Flugblatt mit Informationen wurde an alle Paznauner Haushalte versendet.

Flugblatt


News vom 25. August 2007

Eine Ableitung von Kappler Wasser wird es im Einvernehmen mit der Kappler Bevölkerung NIE geben.

Flugblatt "Es reicht" (kann eine Weile dauern, große Datei)


25. Juni 2007

Link zum Flugblatt vom 10. 05. 2007


18. März 2007

Erste Ergebnisse von Versammlungen 2006/2007:

Die Kappler sprechen eine klare Sprache. "Nein zur Ableitung unseres Wassers und nein zu Querstollen (auch Überleitungsstollen! beschönigter Ausdruck der Tiwag für Querstollen) Erfreulicherweise haben sich bereits einige Agrargemeinschaften, Wassergenossenschaften, Wasserberechtigte gegen die Ableitung ausgesprochen.


- Agrargemeinschaft Durrich mit Vollversammlungsbeschluss 2006 einstimmig gegen die Ableitung des Blankabachs und gegen jegliche Bautätigkeit auf ihrem Grund und Boden. Dieser Beschluss werde laut Versammlung gegenüber der Tiwag vertreten.

- Interessenschaft Kapf- Kopf, Gampen und Grünwald einstimmig gegen die Ableitung unter Bevollmächtigung des Obmann Mag.iur. Albrecht Rudigier im UVP – Verfahren entsprechende Schritte gegen das Projekt zu unternehmen.

- Unterschriftenliste Wasserberechtigte am Blankabach gegen Ableitung und Querstollen (weitere folgen!)

- Wassergenossenschaft Innerer Kappler Berg (unter Obmann Bgm. Helmut Ladner) durch Beschluss ohne Gegenstimme gegen jegliche Entnahme von Wasser aus dem Bereich zwischen Blankabach und Diasbach, da dies im Einflussbereich der Trinkwasserversorgung der Wassergenossenschaft liegt. Überdies entscheidet sich die Wassergenossenschaft gegen die Errichtung eines Querstollens. Dieser Beschluss ist laut Versammlung gegenüber der Tiwag zu vertreten.

-Agrargemeinschaft Spidur durch Vollversammlungsbeschluss 2007 einstimmig ohne Gegenstimme gegen die Ableitung des Blankabachs. Dieser Beschluss soll gegenüber der Tiwag laut Beschluss vertreten werden.


Weiters: Tiwagprojekt Malfon wird im Vorlaufstadium schon zum Kostenfaktor für die Gemeinde Kappl Unsere Gemeinde hat mittlerweile für Beraterkosten (Dr. Heizmann) ca. 8200,- Euro bezahlt. Da diese Kosten eindeutig durch das Tiwag Projekt veranlasst worden sind, lautet unsere Forderung an die Gemeinde, sich diese Kosten von der Tiwag schon jetzt als Teilbetrag ersetzen zu lassen. Andernfalls wird die Gemeinde Kappl auf ihren Kosten sprichwörtlich "sitzen bleiben", wenn die Tiwag kein Wasser aus der Gemeinde Kappl bekommt. Dies würde eine sinnlose Verschwendung von öffentlichen Mitteln (Steuergeldern) bedeuten und nicht einer zweckmäßigen und sparsamen Verwaltung entsprechen. Überdies muss die Gemeinde jederzeit die Möglichkeit haben, frei zu entscheiden und nicht auf die Gunst der Tiwag (Kostenersatz Anwaltskosten) angewiesen zu sein. Anwaltskosten bei Kraftwerksprojekten dieser Größenordnung belaufen sich schätzungsweise auf 60.000,- bis 120.000,- Euro. Eine Gemeinde, die sich in diese Abhängigkeit begibt, hat keinen Verhandlungsspielraum mehr und schadet letztendlich seinen Bürgern. Unsere Gemeinde insbesondere seine Politiker sollten sich vielmehr mit dem Gedanken "Zukunft der Gemeinde Kappl ohne Tiwagprojekt" anfreunden.

 
 
 
 
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